Einstieg in den Minimalismus

Minimalismus“ ist derzeit in aller Munde, sogar bei den alten Medien. Zu recht, wie ich finde! Denn für mich war und ist er der Einstieg in ein bewussteres und selbstbestimmteres Leben.

Was genau bedeutet „Minimalismus“?
Da mein Verständnis vorrangig durch Marie Kondo geprägt ist, bedeutet er für mich einfach ausgedrück: Konzentriere dich auf das, was dich glücklich macht und verabschiede dich von allem anderen. Dabei ist es unwichtig in welchem Lebensbereich, es passt überall.

Regel 1: Es gibt keine.

Welche Regeln gelten für Minimalisten?
Garkeine. Das ist einer der Gründe, warum ich ihn so toll finde. Natürlich gibt es Menschen, die behaupten, ein Minimalist dürfe nur 50 Dinge oder weniger besitzen. Doch lasse dich von ihnen nicht einschüchtern! Im Grundgedanken des Minimalismus gibt es keine Regeln. Das macht ihn so einfach und flexibel. Immerhin kannst du das Prinzip individuell auf dein Leben anpassen. In dem Umfang, den du möchtest, in der Zeit, die du möchtest.

So ist es auch überhaupt kein Problem, wenn du sagst „meine Kleidung ist minimalistisch, aber meine Büchersammlung gebe ich nicht auf!“. Alles, was dich glücklich macht, ist erlaubt.

Was habe ich bisher durch Minimalismus gelernt?
Im April 2018 habe ich meinen ersten Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht. Und auch fast ein Jahr später stimme ich mit den genannten Vorteilen immernoch überein.

Durch das bewusste Konzentrieren auf die schönen Dinge im Leben bin ich glücklicher. Ich vergleiche mich weniger mit anderen, da ich darauf achte, was ich selbst Schönes habe. Auch lege ich mehr Wert auf Erfahrungen als auf materielle Güter und gönne mir mehr davon.

Zudem hat das Entrümpeln ebenfalls positive Auswirkungen. Etwas spenden zu können, wo ich mich längere Zeit als nicht wirklich reichen Menschen betrachtet habe, ist ein großartiges Gefühl. Zudem ist meine Wohnung viel ordentlicher, es ist ja auch weniger drin. 😉
Doch auch to-do-Listen stressen weniger, da unnötige Aufgaben kurzerhand gestrichen werden. Dadurch bin ich auch ehrlicher mit mir selbst geworden und habe gelernt, auch mal ein „Nö, keine Lust“ zu akzeptieren.

Prädikat: absolut empfehlenswert!

Fazit
Nach nun bald 1,5 Jahren mit Minimalismus bin ich noch immer begeistert. Da es keine Regeln gibt, ist er so einfach und flexibel umsetzbar, dass jeder es kann. Natürlich ist es zu Beginn schwierig zu entscheiden: „Macht mich das jetzt wirklich glücklich? Oder eher nicht?“. Doch mit jedem Tag wirst du besser darin und irgendwann ist die Frage so in deinem Kopf verankert, dass du sie unbewusst auch auf andere Lebensbereiche ausweitest. Denn ja, Minimalismus hat mir auch geholfen mich von negativen Menschen zu trennen, was eine unglaubliche Befreiung ist.

Wie ist deine Meinung zu „Minimalismus“? Neumodischer Trend oder Bereicherung für den Alltag?

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4 Gedanken zu “Einstieg in den Minimalismus

  1. Für mich ist Minimalismus derzeit schon eher ein Trend, aber das klingt ein wenig negativ und das ist es mit Sicherheit nicht. Ich müsste lernen, mich leichter zu tun, wenn es ums loslassen geht.

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    • Warum genau tust du dich schwer mit dem Loslassen?

      Wenn du dich fragst, ob du dieses oder jenes noch einmal gebrauchen kannst, hilft dir vielleicht die Kisten-Methode. Dabei packst du alle „Vielleicht“-Gegenstände in eine verschlossene Kiste und beschriftest sie mit Datum. Am besten eignet sich etwas, wie „wenn bis August 2019 nicht geöffnet, so spenden“ oder etwas in der Art. Dann hast du die Dinge zwar noch vor Ort, merkst aber schnell, ob du sie wirklich brauchst.

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  2. Pingback: Schritt für Schritt zum Minimalisten – 1. Kleidung | Lifestyle-Design für Freizeitreiter

  3. Pingback: meine Lieblingsyoutuber | Lifestyle-Design für Freizeitreiter

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